05 März 2015

TCM-Tips bei Erkältung und Grippalem Infekt


Seit 2-3 Wochen greift die Erkältungs- und Grippewelle um sich. Im Schnitt sind ca. 60-70% der Patienten auch in meiner Praxis davon betroffen. Deshalb hier nun einige Tips, die Sie zu Hause selber ganz einfach umsetzen können.

Viren, diese überaus lästigen Zeitgenossen - die Apotheken und Pharmaindustrie freut es, nur sind viele der herkömmlichen Mittel nicht hilfreich gegen diese Viren. In der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz ‪TCM‬ gelten Erkältungen als sogenannte Wind- und Kälteerkrankungen. In der TCM spricht man nicht von Viren und Bakterien, sondern von "äußeren pathogenen Faktoren", also all das, was von außen kommt und uns krank macht. Prinzip bei Erkältung laut TCM: Wind und Kälte dringen in den Körper ein und stecken dann in den Hautporen fest - hier fühlt man dann Frösteln. Je nach dem in wie unser Immunsystem aufgegellt ist, geht die Erkältung tiefer und durchläuft verschiedene Stadien, zum Beispiel Fieber usw. Ziel ist es immer, diese krankmachenden Faktoren auszuleiten und den Körper zu stärken. Hier nun einige Tips für zu Hause:

bei FRÖSTELN

Fröstelt man, hat aber wenig Fieber, sollte laut Vorstellung der TCM Schwitzen angeregt werden. Wie macht man das? Indem man die Hautporen öffnet

- warme Bäder oder Fußbäder können helfen. Ich selber bin bei (Ganzkörper-) Bädern immer skeptisch und rate hier zur Vorsicht!

- Ingwer. Unterstützend für das Schwitzen kann man Ingwertee trinken. Aus Sicht der TCM ist ‪‎Ingwer‬ wärmend und regt die körpereigenen Energien an. Kalte Hände und Füße können so von innen gewärmt werden. Wem das nicht reicht, der isst zusätzlich heißen (warmen) ‪Congee‬ (Reissuppe, Rezepte zahlreich im Internet zu finden).

Hinweis: all diese Tips sollen als anregende Unterstützung gemeint sein. Oftmals kann auf andere Methoden wie Akupunktur und Arzneimitteltherapie nicht verzichtet werden, va. im späteren Stadium einer hartnäckigen Erkältung. Aber ganz vor allem rate ich zu "Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe".

Mehr Tips folgen. www.chinamed-koeln.de



19 Februar 2015

Happy Chinese New Year!

Heute beginnt das Chinesische Neujahr. Weltweit feiern mehr als eine Milliarde Menschen den Anfang des Frühlings. Das Frühlingsfest (Spring Festival) ist der wichtigste Feiertag in China und vielen anderen Ländern Asiens.

Das Schaf (oder auch Ziege) folgt auf Pferd... 

Das Jahr des Pferdes ist zu Ende und es beginnt das Jahr des Schafes (Ziege), eines der insgesamt zwölf Symboltieren. Das Schaf steht für Sanftmut, Frieden und Liebe. Zudem zeichnet es sich durch einen edlen Moralanspruch aus. Aus diesem Grunde können wir uns auf eine gutes und harmonisches Jahr des Schafes freuen.


16 Februar 2015

Yin und Yang als Taijitu ☯

„Das Urprinzip bewegt sich und erzeugt Yang. Wenn die Bewegung ihr Ende erreicht, so wird sie still, und diese Stille erzeugt Yin. Wenn diese Stille ihr Ende erreicht, dann geht sie wieder in Bewegung über. So haben wir abwechselnd bald Bewegung, bald Ruhe. Sie beide bilden zusammen die Basis, von der aus durch Abtrennung Yin und Yang entstehen und auf der die beiden Modi ruhen.“
– Alfred Forke
‪#‎Yin‬ und ‪#‎Yang‬ als Taijitu ☯ in einem Daoistischen Kloster in ‪China‬ von mir aufgenommen.

Foto: Sabine Schmitz

14 Februar 2015

Yin und Yang - Konfuzius

"Yin und Yang, männlich und weiblich, hart und weich, Himmel und Erde, Licht und Dunkel, Donner und Blitz, kalt und warm, gut und schlecht … das ist die Wechselwirkung der gegensätzlichen Prinzipien, die das Universum formen."

- Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

Hier: Die Batu Caves rund 15 Kilometer nördlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, welche mehrere Hindu-Tempel beherbergen. Das Taijitu ☯ von mir aufgenommen in 2012 (leider nicht ganz scharf…).


Foto: Sabine Schmitz



10 Februar 2015

Eine Weisheit des Laotse zu Yin und Yang:

"Alle Dinge haben im Rücken das Weibliche
und vor sich das Männliche.
Wenn Männliches und Weibliches sich verbinden,
erlangen alle Dinge Einklang."

- Laotse, Tao Te King, Peter Kobbe (Übers.)

Yin und Yang als Taijitu ☯ hier in einem Daoistischen Kloster in ‪‎China‬ von mir aufgenommen. 


Foto: Sabine Schmitz