17 Februar 2014

Sie haben PMS (Prämenstruelles Syndrom)?


Akupunktur ist eine wirksame Methode, um PMS-Symptome zu lindern.

Es wird geschätzt, dass ca. 85% aller Frauen, von mindestens einem Symptom des prämenstruellen Syndroms (PMS) in der Woche vor Ihrer Periode geplagt werden. PMS kann mild sein oder sich in Form von schweren prämenstruellen Zeichen manifestieren. Egal, ob Ihre Symptome mild oder schwer sind, sie haben letztlich doch immer Einfluss auf den Alltag in den Tagen vor dem Start der Periode.

Häufige Symptome von PMS sind: 

Geschwollene, schmerzende Brüste 
Müdigkeit 
Akne 
Schlaflosigkeit 
Kopfschmerzen 
Stimmungsschwankungen 
Reizbarkeit oder Wut 
Rückenschmerzen 
Heißhungerattacken oder andere Veränderungen im Appetit
Gelenk-oder Muskelschmerzen 
Krämpfe 
Magen-Darm-Probleme, einschließlich Blähungen, Durchfall und Verstopfung 
usw.

Akupunktur kann Abhilfe schaffen!

Studien zufolge liegt die Erfolgsquote bei der Behandlung von PMS-Symptomen mit Akupunktur bei ca. 77,8%, verglichen mit 5,9% in der Placebo-Gruppe(*). Die tägliche Praxis zeigt außerdem, dass Akupunktur in Kombination mit Chinesischen Kräuterrezepten ein optimales Therapiekonzept ist, welches individuell auf jede Frau "maßgeschneidert" werden kann - und das ganz frei von Chemischen Medikamenten.

(*Arch Gynecol Obstet (2002) 267:23–26 © Springer-Verlag 2002)


15 Februar 2014

Körper und Emotionen - die "Karte der Gefühle"


Insgesamt 14 Emotionen haben die Forscher untersucht. (Foto: Aalto University and Turku PET)

"Glück durchströmt den ganzen Körper, Stolz nur den Kopf und die Brust. Die Depression lässt den kompletten Leib kalt und schlaff wirken, Traurigkeit bloß die Arme und Beine. Finnische Forscher haben detailliert zusammengetragen, wo im Körper sich welche Emotionen manifestieren.

Emotionen drücken sich auch körperlich aus. In welchen Leibesregionen sich welche Gefühle bemerkbar machen, haben finnische Forscher nun detailliert dargelegt (Proceedings of The National Academy of Sciences of The United States of America, online).

Um ihre Karte der Gefühle zu erstellen, haben die Wissenschaftler um Lauri Nummenmaa von der Aalto Universität mehr als 700 Menschen aus Nordeuropa und Taiwan nach ihren Körperwahrnehmungen befragt. Mithilfe von emotionsgeladenen Wörtern, Bildern, Geschichten und Filmsequenzen riefen die Forscher unterschiedliche Gefühle in den Versuchspersonen wach und baten diese dann, auf einer Zeichnung zu markieren, in welcher ihrer Körperregionen sich Aktivitäten verstärkten oder abschwächten. Angespannte oder erschlaffende Muskeln, steigende oder fallende Hauttemperaturen, beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag gehörten dazu.

Am Ende zeigte sich, dass jedes Gefühl ein anderes Aktivitätsmuster hervorruft. Glück beispielsweise regt den ganzen Körper an, während die Depression alle spürbaren physischen Aktivitäten drosselt. Ärger wirkt sich auf die gesamte obere, aber nur wenig auf die untere Körperhälfte aus. Scham setzt heftige körperliche Prozesse in der Kopfregion in Gang, in Armen und Beinen schwächen sich alle Regungen eher ab.

Diese Muster traten unabhängig vom kulturellen Hintergrund der Probanden auf, was für eine biologische Grundlage der Gefühle spricht. Nummenmaa vermutet, dass es erst diese körperlichen Veränderungen die bewusste Wahrnehmungen der Gefühle ermöglichen.

Offenbar helfen die physischen Phänomene auch, Emotionen bei Mitmenschen wahrzunehmen. Versuchspersonen konnten aus den Körperzeichnungen anderer Probanden auf einen Teil der zugrundeliegende Gefühle schließen: Ärger und Überraschung identifizierten sie besonders zuverlässig. Furcht dagegen verkannten die meisten. Die Forscher hoffen, mit ihren Ergebnissen zur Diagnostik von seelischen Leiden beitragen zu können. Ein besseres Verständnis, wie Gefühle sich im Körper ausdrücken, könne Ärzten helfen, Depressionen oder Angststörungen zu erkennen."

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/ (01/2014)


13 Februar 2014

REIS-CONGEE - Wirkung und weitere Empfehlungen


Congee ist äußerst bekömmlich und nährend, man kann ihn vielfältig einsetzen. Sei es nun zum "Nähren" und Aufbauen oder auch bei Erkältungen und fieberhaften Infekten in Kombination mit Rezepturen zum besseren Schwitzen.

Congee aus Sicht der Chinesischen Medizin:

Congee baut das qi und die Körpersäfte auf. Er harmonisiert und stärkt den Magen. Congee wird gerne bei Verdauungsschwäche, in Genesungsphasen nach Krankheiten zum Aufbau und bei Übergewicht zur Entschlackung eingesetzt.

Congee wird aus Sicht der TCM aber auch gerne zur Verbesserung der Urinausscheidung verwendet, denn er trocknet Feuchtigkeit und fördert die Diurese. Hierbei werden dann Adzukibohnen hinzugefügt. Die Adzukibohnen können eine Nacht in Wasser eingeweicht werden, um sie bekömmlicher zu machen.

Wie man sieht, ist Congee ein "Allrounder" - für viele Gebiete einsetzbar. Ich selbst esse Congee am liebsten pur - also ohne jegliche Zusätze. Damit halte ich mich in China morgens "über Wasser" und bin durch die Jahre an den doch überaus faden Geschmack gewöhnt. Aber jeder wie er mag oder aus therapeutischer Sicht braucht.


11 Februar 2014

Reis-Congee

Oft werde ich in der Praxis gefragt, wie man Reis-Congee zubereitet. Eigentlich sehr einfach, wie ich Ihnen unten beschreiben werde...

Reis-Congee ist Reissuppe und wird aus Vollkornreis oder weißem Reis hergestellt. Das Verhältnis zu Wasser ist in der Regel 1:10. Man findet sehr unterschiedliche Kochanleitungen dafür. Hier nun die, die ich selber anwende:

Den Reis mit kaltem Wasser im Verhältnis 1:10 aufsetzen, d.h. zum Beispiel 100g Reis mit 1 Liter Wasser. Benutzen Sie einen hohen Topf, denn Reis kocht i.d.R. sehr leicht über. Verschließen Sie den Deckel und lassen Sie den Reis 3-4 Stunden köcheln.

Congee kocht man im Endeffekt so wie Chin. Kräuter, d.h. man kocht auf großer Flamme an und stellt die Temperatur dann auf die kleinste Stufe zurück, sobald es kocht. Der Congee soll dann nur noch leicht köcheln, so macht man das mit Chin. Kräutern auch… 

Das praktische daran ist außerdem, dass in diesem Verhältnis gekocht, der Congee Ihnen 3-4 Tage ausreicht.

Womit man Congee variieren kann:

Gewürze, Kräuter und Gemüse aller Art - wenn man es herzhaft mag. Früchte wie Rosinen, Datteln oder Pflaumen etc. - wenn man es eher süß mag. 

In Kürze folgen noch einige therapeutische Tipps zur Anwendung von Congee.

Bon appetit !

Reis-Congee (Reissuppe)

10 Februar 2014

Ernährung und alternative Therapieformen bei ENDOMETRIOSE


Warum ist Ernährung so wichtig?

Endometriose ist östrogenabhängig. Wenn der Östrogenspiegel erhöht ist, dann wird folglich das Endometriumgewebe im Körper steigen. Einige Studien zeigen, dass eine Ernährung mit vermehrt rotem Fleisch und wenig Obst und Gemüse das Risiko an Endometriose zu erkranken, erhöht. Ratsam ist es also, über seineErnährungsgewohnheiten nachzudenken und diese ggf. umzustellen. 

Wie könnte das aussehen? 

Fügen Sie zum Beispiel Fischöl und Antioxidantien Ihrer täglichen Ernährung hinzu. Fischöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken im Körper entzündungshemmend. Antioxidantien findet man z. B. in Gemüse und Früchten wie Blaubeeren und Zitrusfrüchten. Antioxidantien spielen in der Prävention eine große Rolle.

Zusammen mit einer gesunden Ernährung und besseren Ernährung ist es außerdem wichtig, ein normales Körpergewicht zu halten. Übergewicht wie auch Untergewicht können sich negativ auf die Symptomatik im Rahmen einer Endometriose auswirken.

Vermeiden Sie Lebensmittel, die Prostaglandine erhöhen.

Wenn Sie Endometriose haben, versuchen Sie weitestgehend Lebensmittel zu vermeiden, die den Prostaglandinspiegel im Körper erhöhen. Prostaglandine sind verantwortlich für Entzündungen und Schmerzen. Sie können zudem Östrogen im Körper stimulieren.

Empfehlenswert ist es, folgende Lebensmittel zu reduzieren bzw. zu meiden, wenn Sie Endometriose haben: 

Alkohol, Koffein, Milchprodukte, Rotes Fleisch, Gesättigte Fettsäuren, Zucker und Weizen.

Können alternative Therapien bei Endometriose helfen?

Ja, einige alternative Therapien können helfen, Endometriose-Symptome zu reduzieren. Wer zum Beispiel regelmäßig Yoga oder Meditation praktiziert, lindert Stress und kann dadurch selbst für eine optimale geistige und körperliche Gesundheit sorgen.

Mehr und mehr Frauen mit Endometriose verwenden die Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Akupunktur - entweder ergänzend zur klassischen schulmedizinischen Therapie oder als Alternative. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass TCM helfen kann, Hormone im Körper zu regulieren.

Chinesische Kräutermedizin und Akupunktur unterstützen dabei, Schmerzen und Symptome zu reduzieren bzw. zu beseitigen. Akupunkturpunkte sollen Energieblockaden im Körper auflösen. Wenn die Energie im Körper ungehindert fliessen kann, dann kann der Körper wieder gesund werden.

Fazit: Ernähren Sie sich gesund, bleiben Sie körperlich fit und wählen Sie die für Sie geeignete Therapiemethode!