28 Dezember 2013

Krankheitskosten in der Einkommenssteuererklärung


Krankheitskosten absetzen: Einspruch lohnt sich für Patienten

Berlin (dpa/tmn) - Heuschnupfen, ein dicker Sonnenbrand oder ein Zeckenbiss - im Sommer gibt es viele Gründe den Arzt aufzusuchen. Wird bei den Gesundheitsausgaben die zumutbare Eigenbelastung überschritten, können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden.

Die Kosten für Medikamente müssen Steuerzahler in der Regel aus eigener Tasche zahlen. Kommt im Laufe des Jahres noch eine neue Brille oder Zahnersatz hinzu, gehen die Ausgaben schnell in die Höhe. Ein Trostpflaster: Dann können die Kosten steuerlich berücksichtigt werden, erklärt der Bund der Steuerzahler.

Das Finanzamt akzeptiert die Ausgaben allerdings nur, wenn ein bestimmter Betrag - die zumutbare Eigenbelastung - überschritten wird. Ob diese Eigenbelastungsgrenze verfassungsgemäß ist oder die Krankheitskosten gar ab dem ersten Euro steuerlich anerkannt werden müssen, wird derzeit vor dem Bundesfinanzhof geklärt. Dort sind zwei entsprechende Verfahren anhängig (Az.: VI B 150/12 und VI B 116/12).

Steuerzahler, die ihre Krankheitskosten geltend machen wollen, jedoch die zumutbare Eigenbelastungsgrenze nicht erreichen, sollten sich auf diese Verfahren berufen, rät der Bund der Steuerzahler. Nach einer Verfügung der OFD Rheinland sollen entsprechende Einsprüche ruhend gestellt werden. Das heißt, der eigene Steuerfall bleibt dann bis zu einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs offen. Möglicherweise können die Krankheitskosten nach einer Entscheidung des Gerichts doch noch anerkannt werden.

Quelle: dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH (06/2013)

21 Dezember 2013

Essen nach den Jahreszeiten


Im Winter ist es ratsam, mehr Lebensmittel zu essen, die von ihrer energetischen Natur her "warm" oder "heiß" sind. Vor allem, so sagt die TCM, Nahrung, die die sogenannte "Nierenenergie" stärkt. Diese Lebensmittel helfen der Fähigkeit des Körpers den kalten Temperaturen von außen, standzuhalten.

Viele Lebensmittel kommen hierfür in Frage: Getreide wie Weizen oder herzhaften Vollkornprodukte, Sojabohnen, Erbsen und Gemüse wie Schnittlauch, Knoblauch, Kohlrabi, Blumenkohl, auch sehr gerne Ingwer usw. Essen Sie warm und viele Suppen. Auch gerösteten Nüsse sind gut, dem Körper Wärme zu geben und gut zu nähren.

Rohe Lebensmittel sollten Sie am besten vermeiden. Im Winter ist es wirklich nicht von Vorteil, viel Rohkost usw. zu essen, da diese dazu neigen, den Körper zu kühlen .

Vermeiden Sie "kalte" Nahrung - Nach der Theorie der chinesischen Diätetik gibt es fünf verschiedene energetische Kategorien von Lebensmitteln: heiß, warm, kühl, kalt und neutral. In den verschiedenen Jahreszeiten, sollten wir die verschiedenen Kategorien der jeweiligen Saison anpassen. Das bedeutet für die kalten Jahreszeiten: Wenn das Wetter ab dem Herbst beginnt, kalt zu werden, sollten wir weniger kalte Produkte wie Melonen (Wassermelone, Honigmelone) und Gurken essen. Denn sie sind "kalt" in ihrer Natur. Wenn man davon im Winter zuviel konsumiert, ist es durchaus möglich, dass diese kalten Produkte Durchfall verursachen .

Fazit also: Essen Sie nach den Jahreszeiten! 



19 Dezember 2013

"Wer den Winter nicht erfahren hat, kennt die Wärme des Frühlings nicht." - Chinesisches Sprichwort


Nach Vorstellung der TCM gibt es eine enge Beziehung zwischen Lebensmitteln pro Saison und der Balance zwischen yin und yang.

Was wir essen, kann Blockaden in unserem Leitbahnen (Meridianen) erzeugen oder auch entfernen. Blockaden werden als Veränderung (Störung) unseres qi (Energie) und der Blutzirkulation angesehen. Während der kalten Jahreszeit sollte man darauf achten, den Körper mit nahrhaften und wärmenden Lebensmitteln zu versorgen, die besonders wirksam bei der Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und zur Stärkung unseres Immunsystems sind.

"Nähren Sie den Körper, wenn er schwach ist und wärmen Sie den Körper, wenn es kalt ist." Das ist ein wichtiges Prinzip in der TCM. Der Schlüssel liegt also darin, im Winter, wenn es kalt ist, gut und nahrhaft zu essen und dem Lauf der Natur zu folgen (= saisonales Essen). 

Pflegen Sie Ihr " yang " im Körper! Demnächst gibt es einige Tips hierzu.

18 November 2013

AKUPUNKTURNADELN DER ANTIKE


Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie man vor Tausend Jahren akupunktiert hat?

Die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin und Akupunktur wurden im "Líng Shū" und seinem Begleitband, dem "Sù Wèn" (Einfache Fragen) im Gesamtwerk "Huáng Dì Nèi Jīng" (Buch des Gelben Kaisers zur Inneren Medizin) niedergeschrieben. 

Ursprünglich gab es insgesamt 9 Akupunkturnadeln, die Nadeln wie die dreieckige Lanze, Schwert - und flache Nadeln beinhalteten. Wie man in der Abbildung sehen kann, waren die Nadeln ziemlich groß. Im "Líng Shū" waren diese alten Nadeln nummeriert. Je nach Ausführung und Qualität wurde dann die Nadel entsprechend bestimmter Krankheiten angewendet und dementsprechend beschrieben.

Heute benutzen wir jedoch ganz andere Akupunkturnadeln. Diese sind viel dünner, sind steril und werden immer nur einmal benutzt.



Antikes Akupunktur-Set

04 November 2013

China: Morgens im Park


Die Zeit ab 6 Uhr bis ist für zwei bis drei Stunden eine ganz besondere in den Parks Chinas. Dann treffen sich die Chinesen, um das zu tun, was ihnen gut tut und Spaß macht. Leise geht es dort nicht gerade zu. Aber wen stört das in China schon... Allgegenwärtig ist das Klatschen von Händen, sich unterhaltende Menschen und ohrenbetäubende Musik. Chinesen jedes Alters kommen hier zusammen. Die einen musizieren und versuchen sich im Singen "Chinesischer Oper", wobei hier gesagt werden muss, die Betonung liegt auf "versuchen". Aber toll ist es schon... jeder singt, was er mag und wie er mag - und keinen stört es. Und irgendwann fängt man an, es zu mögen und kommt selbst jeden Morgen zum Zuhören. 


Eine andere schöne Sache am Morgen ist das Tanzen. Große und kleinere Gruppen tanzen zusammen und haben einfach jede Menge Spaß. Jeder so, wie er mag. Hier ein Beispiel dafür - viel Spaß beim Zuschauen.


http://youtu.be/dMNPJYpXtoo

PS: Ob künstlerisch wertvoll oder nicht, hierbei soll es lediglich darum gehen, Leuten, die nicht die Möglichkeit haben, dorthin zu reisen, einen Eindruck der Kultur Chinas zu vermitteln.