12 November 2014

BUDDHA'S HAND - Fo Shou (佛手, Citri Sarcodactylis, Fructus)


Fo Shou wird auch gerne als Buddha's Hand bezeichnet, da ihre außergewöhnliche Form mit vielen Fingern und ihrer gelben Farbe an eine Hand erinnern. Vielleicht ist das auf dem Foto erkennbar… Da die Form und Farbe durch die Natur hervorgebracht wurden, sagt man traditionell, dass sie die Hand Buddhas symbolisieren. 

Wer die Früchte schon einmal in Natur gesehen hat, der weiß, dass einen angenehmen Duft haben und leicht bitter und süß schmecken. Ich selber habe die Früchte in China des öfteren geschenkt bekommen und kann nur bestätigen, dass sie sehr lecker schmecken. Wahrscheinlich würden die Früchte in hiesigen Gefilden kaum wachsen, da sie sehr anspruchsvoll von den Wachstumsbedingungen her sind. Die Früchte werden im Herbst geerntet und dann schneidet man sie in dünne Scheiben und trocknet sie an der Sonne.

Von der Temperatur her warm, vom her Geschmack scharf, bitter und sauer wirken sie laut TCM auf die Funktionskreise von Leber, Lunge, Magen und Milz. Fo Shou hat zudem eine absenkende und regulierende Wirkung, welche man sich gerne bei Schmerzen im Oberbauch, bei Magenschmerzen oder Druckgefühl in der Brust und Bauchbereich zu Nutze macht. Fo Shou bewegt (zerstreut) das qi und lindert so die Symptome. Andere Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, Appetitverlust, Aufstoßen oder Erbrechen werden durch diese Eigenschaften ebenso gebessert. 

Da es laut TCM die "Mitte" harmonisiert, kann Fo Shou also im Großen und Ganzen bei einer Vielzahl an Symptomen im Oberbauch, Brustbereich und des Verdauungstraktes angewendet werden. Ein weiterer Vorteil - die Frucht schmeckt wirklich sehr gut und ist einfach von der Handhabe.

Foto: Sabine Schmitz

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